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Informationsveranstaltung zum Thema „Potential Kommunalwald“

Erstelldatum28.09.2026
Dieser Tage besuchte Bürgermeister Florian Merz gemeinsam mit Gemeinderätin Martina Hepting eine Informa-tionsveranstaltung der FSV
Bei der Veranstaltung ging es um Fragen wie: Welche Chancen bietet der Kommunalwald für die Zukunft der Region? Wie lassen sich Waldbewirtschaftung, Sägeindustrie und Holzbau noch enger miteinander verbinden? Und welchen Beitrag leistet die regionale Holzverarbeitung zur Wertschöpfung im Schwarzwald?
Zu dieser Veranstaltung hatte die Forstwirtschaftliche Vereinigung Schwarzwald eG (FVS eG) gemeinsam mit regionalen Partnern aus der Holzverarbeitung, sowie der Forstkammer Baden – Württemberg und nectanet nach Hausach eingeladen hatte. Vertreter aus Kommunen, Forstwirtschaft, Wissenschaft und Holzindustrie nutzten die Veranstaltung zum fachlichen Austausch über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Kommunalwaldes.
Den Auftakt bildete eine Besichtigung des Sägewerks Streit in Hausach. Im Anschluss begrüßte Matthias Bauernfeind, Oberbürgermeister der Stadt Bühl und Aufsichtsratsvorsitzender der FVS eG, die Gäste. Weitere Grußworte sprachen Klaus Henne, Inhaber und Geschäftsführer des Sägewerks Streit, Marion Gentges, Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat in Baden-Württemberg, sowie Adrian Sonder, Oberbürgermeister der Stadt Freudenstadt und Präsident der Forstkammer Baden-Württemberg.
Einen fachlichen Schwerpunkt setzte der Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Schraml, Leiter der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg. Unter dem Titel „Die Kommunalwälder im Schwarzwald – Entwicklung, aktuelle Situation sowie ökologische und ökonomische Perspektiven“ beleuchtete er die Entwicklung der Kommunalwälder und deren Bedeutung für die Region. Im Mittelpunkt der anschließenden Impulsvorträge stand die Frage, wie sich aus dem heimischen Rohstoff Holz möglichst viel regionale Wertschöpfung generieren lässt. Joachim Prinzbach, Vorstandssprecher der FVS eG, stellte unter dem Titel „Vom Baum zum Stamm zum Markt“ kooperative Modelle der Waldbewirtschaftung vor. Manuel Echtle vom Sägewerk Echtle in Nordrach und Vizepräsident des Deutschen Sägewerkverbandes zeigte in seinem Beitrag „Mehr als Schnittholz – Wie Schwarzwälder Sägewerke echte Werte schaffen“, welche Bedeutung die regionale Sägeindustrie für die Weiterverarbeitung des Rohstoffs Holz und für die Wertschöpfung in der Region hat. Den Blick auf den Holzbau richtete Herbert Duttlinger von der Holzbau Bruno Kaiser GmbH aus Bernau. Unter dem Titel „Holzbau – Hightech trifft Naturbaustoff“ zeigte er die Möglichkeiten moderner Holzbaulösungen und die Bedeutung des nachwachsenden Rohstoffs für innovative Baukonzepte auf.
In der anschließenden Podiumsdiskussion „Holz aus dem Schwarzwald, Wertschöpfung für die Region – oder mehr?“ diskutierten die Referenten gemeinsam mit Moderator Dr. Bernd Wippel von Unique Land Use GmbH und Ministerin Marion Gentges über Perspektiven der regionalen Holzverarbeitung und die Rolle des Kommunalwaldes. Im Mittelpunkt standen die Zusammenarbeit zwischen Waldbesitzern, Kommunen und Unternehmen sowie die Frage, wie regionale Strukturen langfristig gestärkt und weiterentwickelt werden können.





