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Monika Maier präsentiert ihre Werke im Furtwanger KUNSCHTstüble
Die aktuelle Ausstellung „Zeitspuren“ des Künstlers Bernd Scheller aus Villingen-Schwenningen im Furtwanger Rathaus geht nun zu Ende und wird am Sonntag, dem 23. November letztmals zu sehen sein. Zu einem Künstlergespräch, das um 15 Uhr beginnt, sind alle Interessierten eingeladen.
Auf ihren Auftritt warten indessen die Malereien der Furtwangerin Monika Maier, die das Ausstellungsjahr im Furtwanger KUNSCHTstüble mit ihren Werken beschließen wird. Die Schau mit dem Titel „Schichten“ eröffnet am Freitag, dem 28. November, mit dem inzwischen traditionellen Künstlergespräch, in dem die beiden Kuratoren Ariane Faller und Mateusz Budasz versuchen werden, Monika Maier zahlreiche spannende Details zu ihrem künstlerischen Werdegang und ihrer Intention zu entlocken.
Die 1959 geborene Malerin verbrachte ihre Kindheit und Schulzeit in Furtwangen. Schon früh kam Monika Maier durch ihren Großonkel, den Landschaftsmaler Ernst Ganter (1903 - 1991), dessen Werke in Furtwangen noch heute in zahlreichen privaten Haushalten und öffentlich zugänglichen Räumen präsent sind, mit Kunst in Kontakt. Dieser Malunterricht festigte Maiers eigenes Interesse an der Auseinandersetzung mit Landschaft. Nach ihrem Abitur machte Monika Maier zunächst in Freiburg eine Ausbildung zur Krankenschwester und arbeitete anschließend bis 1988 in einer Freiburger Klinik, ehe sie nach der Geburt ihres ersten Kindes nach Furtwangen zurück zog. Maier bewahrte sich die Begeisterung an der Malerei und intensivierte stetig ihr eigenes künstlerisches Schaffen. Seit über 23 Jahren besucht sie Kurse und pflegt regen Austausch zu regionalen Künstlerinnen und Künstlern. Im Laufe der Zeit formierte sich die Furtwanger Künstlergruppe „Kunst hoch 5“, zu deren Gründungsmitgliedern Monika Maier gehört, und zeigt bereits seit 2013 in ihrem Schauraum in der Furtwanger Wilhelmstraße kontinuierlich Werke von Mitgliedern und Gästen in regelmäßig wechselnden Ausstellungen.
Wenn in Maiers aktuellen Arbeiten auch selten eine eindeutige Landschaft erkennbar ist, bleibt ihr Interesse für Natur stets spürbar. In zahlreichen Bildern trägt sie die Farbe in mehreren, vorwiegend horizontalen, Schichten auf, so dass immer wieder die Weite einer nicht näher definierten Landschaft assoziiert werden kann.
Auch das klassische Motiv des Fensters im Bild erfährt eine Übersetzung in abstrakte Malerei. Rechteckig gesetzte Farbstreifen lassen den Blick des Betrachters in einen diffusen Raum gleiten. Zu den aus Vertikalen und Horizontalen aufgebauten Kompositionen bildet eine Gruppe von Flammenbildern, die auch im Furtwanger Rathaus zu sehen sein werden, einen bewegten Gegenpol. Ein besonders Spannungsverhältnis zwischen den gewählten Formen und der Farbigkeiten, aber auch zwischen den jeweiligen Werkgruppen entsteht.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, dem 28. November, um 19 Uhr im Bürgersaal statt. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten (Tel.: 07723-939-108 oder Fhermann.stadt@furtwangen.de). Die Ausstellung kann anschließend bis zum 23. Januar 2026 zu den Öffnungszeiten des Rathauses montags bis freitags von 9 Uhr bis 12:30 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.






