Tagebuch Sommerferienprogramm 2010
Sommerferienprogramm-Tagebuch Nr.1, vom 23.August 2010
Kräuter suchen und damit Essen zubereiten .
Angebot des Geschichts- und Heimatvereins Furtwangen im Museumsgasthaus Arche.
Einen Beginn des Sommerferienprogrammes mit alle Sinnen, erlebten die 9 Kinder, die an diesem Tag teilnahmen. Aus Erfahrung hatten Frau Schön und Frau Mairon Vorbereitungen sowohl für einen sonnigen, aber auch für einen regenreichen Tag getroffen. Aufgrund der Witterungsverhältnisse wurde beschlossen auf die zunächst vorgesehene Kräuterwanderung zu verzichten und auf die Kräuter zurück zu greifen, die zuvor schon gesammelt worden waren. Nach Aussehen, Geruch und Geschmack bestimmten die Kinder die Pflanzen und entschieden sich dann, welche sie in einem Mittagessen verwenden wollten. Neben Kartoffeln gab es um 12 Uhr einen sehr geschmackvollen Kräuterquark in den u.a. Bärlauch eingearbeitet worden war. Zum Nachtisch standen Vollkornhaferflockenwaffeln, Früchtequark und ein verführerischer Fruchtkompott zur Auswahl. Hierzu gab es Fruchtsäfte und selbstgemachten Pfefferminz- und Himbeerblättertee, ebenfalls aus selbstgesuchten Blättern. Nach dem Essen konnten die Kinder Tatoos aus Blumen und Gräsern, als Lavendelsäckchen herstellen. Zum Ausklang las Frau Schwarz noch Pflanzengeschichten vor.
Sommerferienprogramm-Tagebuch Nr.2, vom 24. August 2010
Dieser Tag, war ein Tag der Innenaktivitäten.
Das Wetter war so, wie sich Kinder einen Ferientag auf keinen Fall vorstellen:
Trübe, nass, trostlos. Ein Regenschauer löste den nächsten ab und der Himmel war grau in grau. Darum freuten sie sich über das Angebot dieses Tages, das erst gar keine Langeweile aufkommen ließ. Die ursprünglich für den Vormittag vorgesehene Stadtrallye musste verschoben werden, weil es in Strömen goss. Statt dessen wurde der Nachmittagprogrammpunkt vorgezogen und Schattenbilder hergestellt, in der Hoffnung, dass das Wetter am Nachmittag schöner sei. Aber auch der Nachmittag war völlig verregnet und so stellten die Kinder unter fachkundiger Anleitung von Dunja Ummenhofer Badesalz her und spielten und tobten in der Sporthalle des Kindergartens Maria Goretti.
Tagesbucheintragungen von Dunja Ummenhofer, Jonas Rühl und Clemens Brandstetter
Sommerferienprogramm-Tagebuch Nr.3, vom 25. August 2010
Hurra! Sonne ! Wetter zum Rausgehen!
Der Tags zuvor verschobene Programmpunkt „Stadtrallye“ konnte endlich nachgeholt werden. Anhand eines zuvor erstellten Aufgabenplanes machten sich zwei Gruppen mit jeweils einer erwachsenen Begleitung auf den Weg durch die Stadt. Von der Arche bis zum Bregstadion, von der Hochschule bis zum Ilben mussten verschiedene Aufgaben gelöst und Fragen beantwortet werden. Mit einem GPS-Gerät, also einem elektronischen Wegweiser, welche die Jugendhäuser Donaueschingen und Villingen ausgeliehen hatten, wurde anhand von bestimmten Koordinaten Punkte angegeben, die dann zu suchen waren. Mit sehr viel Eifer und Spass wurden diese Aufgaben gelöst und einige Kinder waren an Orten und in Straßen in Furtwangen, die sie nie zuvor gesehen hatten. Müde vom Laufen, aber hochzufrieden wurde um 12 Uhr der Kindergarten angesteuert, um eine Stärkung einzunehmen. Parallel zur Satdtrallye stellte eine weitere Gruppe, die sich für den eigentlichen Programmpunkt angemeldet hatte, Badesalz her. Die Kinder fuhren mit dem Bus nach dem Mittagessen mit Begleitung nach Schonach zum Minigolf spielen. Auch hier machte das Wetter mit und so kamen gegen 16.30 Uhr alle gut gelaunt, wenn auch geschafft von so viel Aktivität wieder in Furtwangen an.
Sommerferienprogramm-Tagebuch Nr.4, vom 26. August 2010
Steinwerkstatt Angebot von Hort und Jugendhaus Furtwangen.
Ein herrlicher Sommertag begrüßte die Kinder auf dem Hof des Jugendhauses. So brauchte für gute Laune nicht gesorgt zu werden, sie war da! Beste Voraussetzungen also für den Programmpunkt an diesem Tag: die Steinwerkstatt. Zunächst wurde ein größeres Stück Yton-Stein begutachtet und überlegt, was damit wohl gemacht werden kann. Dann gingen die Kinder mit Hammer, Stechbeitel, Säge, Löffel, Messer und Raspel zu Werke. Kanten abrunden, Löcher bohren, Striche kratzen, Stücke absägen bis es stimmte und den eigenen Vorstellungen in etwa entgegenkam. Wenn es mal gar nicht mehr weiter ging, wurden Dunja Ummenhofer, Jonas Rühl oder Clemens Brandstetter zu Hilfe gerufen, die durch Tipps oder tatkräftige Unterstützung weioter halfen. Als alle mit diesen Tätigkeiten fertig waren, wurde die Werkstücke mit Farben bearbeitet und verwandelten sich so in kleine Kunstwerke. Es war die Mischung aus der Umsetzung eigener Ideen, handwerklicher Tätigkeit und der Möglichkeit aus einem einfachen weißen Stein ein kleines Kunstwerk zu gestalten. Die Kinder hatten große Freude daran und waren mit den Ergebnissen sehr zufrieden.
Sommerferienprogramm – Tagebuch Nr.5, vom 27. August 2010
Ein Tag auf dem Reithof in Donaueschingen.
Pferde sind immer ein begehrter Programmpunkt im Ferienprogramm. Die Tatsache, dass Dunja Ummenhofer in Donaueschingen ein Pferd auf einem Reithof hat, erleichterte es dann auch sehr, mit den Kindern diesen Hof zu besuchen und einen ganzen Tag dort zu verbringen. Zunächst mußten alle mit anpacken beim Stall- und Pferdereinigen, um einen Eindruck zu bekommen, dass zur Pferdehaltung mehr gehört, als nur draufsitzen und losreiten. Danach durften alle Kinder unter Anleitung in der großen Halle reiten, manche, die bereits Reiterfahrung hatten, sogar alleine.
Um die Mittagszeit wurde dann gegrillt, um gestärkt in die nächste Runde zu gehen. Diese Aktion war etwas ganz besonderes: Pferde mit Lebensmittelfarben bemalen. Keines der Kinder hatte bisher so etwas gemacht und es war auch nur möglich, weil Dunja Ummhofer und eine ihrer Freundinnen ihre Pferde zur Verfügung stellten, von denen sie wußten, dass ihnen so etwas nichts ausmacht und sie auch die nötige Geduld hatten, sich dies gefallen zu lassen. Für die Kinder war es ein ganz besonders Ereignis, das sie vermutlich so schnell nicht vergessen werden.
Zum Abschluss wurden dann noch ein paar Spaßspiele durchgeführt, die den Kindern ebenfalls viel Freude machten. Danach fuhren alle wieder nach Furtwangen zum Kindergarten zurück, wo die meisten von ihren Eltern schon erwartet wurden.
Sommerferienprogramm - Tagebuch Nr.6, vom 30. August 2010
Steine bemalen für Garten, Balkon, Treppenhaus, Schreibtisch.
Riesige Kieselsteine waren es anfangs, steinerne Kunstwerke, als die Kinder damit fertig waren. Zunächst malten die Kinder auf einem Blatt auf, wie sie sich die Verwandlung der Steine in Kunstwerke vorstellen können. Hierbei, wie auch später bei der Realisierung wurden sie von Jonas Rühl, Dunja Ummenhofer und Clemens Brandstetter, sowie den Praktikantinnen Caroline und Daniela unterstützt. Auf verschieden große und unterschiedlich geformte Steine wurden mit Dispersionsfarben Autos, Blumen und Landschaften, Begrüßungen und Namensschilder gemalt, andere Steine verwandelten sich in Marien- oder Maikäfer. Da es draußen kalt, nass und regnerisch war, fand das Ganze im Jugendtreff Furtwangen statt. Hier war sowohl genügend Platz, als auch die richtige Temperatur und zudem mit Kicker und Billardtisch die perfekte Abwechslung für die nötigen künstlerischen Pausen dazwischen. Am Nachmittag wurden im Kindergarten Maria Goretti Schmuck- und Freundschaftsbänder und, da einige Kinder den Wunsch äußerten, auch wieder gutriechendes Badesalz hergestellt. Das vorgesehene Klettern an der Kletterwand der Bregtalschule mußte wegen Regen ausfallen.
Sommerferienprogramm – Tagebuch Nr.7, vom 31. August 2010
Pizza gestalten, backen und essen.
„ 25x Pizza, bitte! „, hallte es schon am frühen Morgen durch den Jugendtreff Furtwangen. Wie immer war dieser Programmpunkt sehr gefragt und somit auch ausgebucht. Zunächst malten die Kinder auf einem DIN-A5 – Blatt im Maßstab 1:1 auf, wie sie sich ihre Lieblingspizza vorstellen. Dann bekamen alle einen Klops Teig und konnten diesen in die richtige Form bringen. schneiden, reißen, zupfen, drücken, rollen, dick und dünn. Autos, Herzen, Blumen, Bäume, Pferde und anderes mehr war zu sehen. Danach wurden diese Rohlinge belegt. Neben dem Teig standen den Kindern Mais, Pilze, Ananas, Salami, Paprika und Schinken zur Verfügung: unten Tomatenpüree, oben Käse. Nach dem Backen, das vielen, angesichts des guten Duftes, einfach viel zu lange dauerte, labten sich alle an ihrer selbst gemachten Pizza, die natürlich viel besser schmeckte, als jede gekaufte. Und so wurde schon hin und wieder mal vergessen, dass Mama und Papa eigentlich ein kleines Stück davon versprochen worden war. Am Nachmittag wurden im Kindergarten Maria Goretti Faden- und Spritzbilder hergestellt. Bei den Fadenbildern werden in ein Brett Nägel geschlagen und diese dann mit Fäden verbunden, so dass ein hübsches Muster dabei heraus kommt; z.B. ein Spinnennetz oder ein Baum. Bei Spritzbildern werden große Blätter an die Wand gehängt, darüber aufgeblasene Luftballons, in denen sich mehr oder weniger bunte Farbe befindet. Dann wird mit einem Dart-Pfeil versucht, die Ballons zum Platzen zu bringen. Gelingt dies, entstehen interessante Muster. Wer gerade nicht an der Reihe war, konnte im Garten des Kindergartens spielen und sich austoben. Auch hiervon wurde, nach dem schlechten Wetter der vergangenen Tage, reger Gebrauch gemacht.
Sommerferienprogramm-Tagebuch Nr.8, vom 1.September 2010
Mosaik herstellen am Morgen, Faden- und Nagelbilder am Mittag.
Was eigentlich verboten ist, war an diesem Vormittag erlaubt: so lange auf Fliesen drauf hauen, bis es in lauter kleine Stückchen waren. Die Grundlagen von Mosaik sind möglichst kleine Teile, die dann wieder zusammen gesetzt werden und Kunstwerke ergeben. So hämmerten die Kinder mit Hämmern auf Fliesen ein, die zwischen zwei Teppichstücken lagen, bis eben diese Scherben entstanden. Danach bekamen sie ein Brett, das dick eingestrichen war mit Fliesenkleben, auf das sie diese Fliesenstückchen so zusammensetzten, dass Bilder oder Muster enstanden. Der Wunsch nach einem Nagel- oder Fadenbrett war so groß, dass viele Kinder den Nachmittag nutzten, solche Teile her zu stellen. Bei dieser Art von Bildern, werden auf ein Brett Nägel unstrukturiert oder in einem bestimmten Muster oder Bild eingeschlagen. Es könne auch Bilder auf ein Blatt Papier gemalt, das Blatt auf das Brett gelegt und die Nägel dann eingeschlagen werden. Bei Fadenbildern werden eher wenige Nägel etwas weiterauseinander eingeschlagen und dann mit Woll- oder sonstigen Fäden verbunden: die Figur oder das Muster sind nicht unbedingt gleich erkennbar, sondern erst, wenn die Nägel mit Fäden verbunden sind. Bei Nagelbildern sind die Nägel so dicht aneinander eingeschlagen, dass ohne weiteres Zutun erkennbar wird, was sie darstellen. Einige Kinder machten dabei erste schmerzhafte, als der Hammer statt des Nagels den Daumen traf. Als sie am Ende ihre Kunstwerke jedoch sahen, war die Freude über das Ergebnis so groß, dass dieser Schmerz schnell vergessen war.
Sommerferienprogramm-Tagebucheintrag Nr.9, 2.September 2010
Wanderung zum Brend-Grill und – Spielplatz .
Bei herrlichem Sonnenschein, nicht zu hohen Temperaturen und 25 gutgelaunten Kindern startete die Wanderung am Kindergarten Maria Goretti. Zunächst durch die Stadt, dann steil bergan die Rabenstraße hoch auf den Raben, danach rechts ab in Richtung Brend, wurde den Kindern (und den 5 Begleitpersonen) schon einige abverlangt. Wer jedoch dachte, die Kinder würden aufgeben und schlapp machen sah sich getäuscht. Bis zu Brend-Grill- und -Spielplatz blieb die gute Laune bei hervorragender Kondition erhalten. Diese Laune steigerte sich noch, als die mitgebrachten Würstchen und das Fleisch gegrillt wurden. Nach einer solch anstrengenden Wanderung hatten alle Hunger und Durst. Beim gemeinsamen Verspern wurde viel erzählt und rumgeblödelt. Danach gab es Gelegenheit im Wald, auf Wiese und Spielplatz rumzutoben. Einige der Kinder – überwiegend Mädchen – nahmen das mitgebrachten Waldwerkzeug – Sägen, Messer u.ä. – und schnitzten sich schöne Stöcke. Jonas Rühl hatte noch einige Gruppenspiele vorbereitet, die bei den Kinder mit großer Begeisterung ankamen. Da die Stadt Furtwangen ein Auto zur Verfügung gestellt hatte, brauchten die Kinder den langen Weg nicht auch noch zurück zu laufen, sondern ließen sich bereitwillig zum Kindergarten fahren, wo sie müde aber zufrieden und glücklich von den Eltern in Empfang genommen wurden.
Sommerferienprogramm-Tagebucheintrag Nr.10, 3.September 2010
Ringen mit dem KSK-Furtwangen.
Trainer Sven Fischer kam an diesem Morgen in die Turnhalle des Kindergartens Maria Goretti , um den Kindern im Rahmen des Sommerferienprogrammes zu zeigen, dass Ringen nicht nur mit Kraft und schon gar nichts mit Gewalt zu tun hat. Zunächst wurden, wie bei einem richtigen Training, in einer Aufwärmphase Muskeln und Sehnen gelockert und einige grundsätzlich wichtige Hinweise gegeben. Dann musste Jonas Rühl als Trainingspartner herhalten, an dem Sven Fischer den Kindern zeigte, wie mit welchen Griffen und Bewegungen ein Gegenüber in die Knie, bzw. auf die Schulterblätter gezwungen werden kann. Liegt ein Trainings- oder Kampfpartner zum Beispiel auf beiden Schulterblättern, ist der Kampf beendet und gewonnen. Danach zeigte der Trainer einige dieser Griffe langsam und deutlich. Anschließend konnten die Kinder selbst mit einer Partnerin oder einem Partner diese Griffe ausprobieren und Sven Fischer stand mit seinen fachlichen Tipps zur Verfügung. Der Vormittag war so sehr schnell vorbei und die Kinder fanden es ganz toll. Nach dem Lob für ihren Trainingseifer verabschiedete sich Sven Fischer von den Kinder und Betreuerinnen und Betreuern.
Ganz anders, aber ebenso toll, erlebten 25 Kinder den Nachmittag. Tobias Lilie und Tjade Tenberg, zwei Hobby-Barmixer der Sonderklasse, stellten sich den Kindern zur Verfügung, um ihnen zu zeigen, wie aus einfachen Zutaten köstliche Trinks, Cocktails gemixt werden können. Neben etlichen verschiedenartigen und -farbigen Fruchtsäften und Sirups, wurden auch Wassereis und Sahne, Kiwis, Ananas und Limetten verwendet. Das Wichtigste neben der richtigen Mischung waren die Shaker, die die beiden mitgebracht hatten. Gut. richtig und lange genug schütteln lautete die Devise. Die beiden zeigten wie es geht und gaben den Kinder Anregungen, welche Zutaten gut zueinander passen und wie richtig geschüttelt wird. Manches Ergebnis sah zwar abenteuerlich aus und erinnerte eher an einen Hexentrank, die Kinder waren aber in der Regel der Meinung, so etwas Tolles noch nie getrunken zu haben.
Sommerferienprogramm-Tagebucheintrag Nr.11, 6.September 2010
Wände gestalten Teil 1
Geplante Kreativität im Vorfeld, statt ungeplantes Chaos an den Wänden war das Motto des 1.Teiles dieses Angebotes von Hort und Jugendhaus Furtwangen. Wenn am Ende ein schönes Ergebnis stehen soll, muss am Anfang überlegt werden, was ich will und wie ich es will. Dies war den Kinder schnell klar und so ließen sie sich auf das Vorgehen ein, zunächst zu überlegen, was sie an die Wände bringen wollen. Im ersten Schritt bildeten sich mehr oder minder großen Gruppen zwischen 2 und 6 Kindern, deren Zusammensetzung sie selbst bestimmten. Dann malten sie entweden einzeln oder in diesen Gruppen gemeinsam ihre Vorstellungen auf ein DIN-A4 Blatt. Anschließen entschieden die Gruppen, welcher Vorschlag in einem größeren Maßstab (etwa 3 x 2 Meter) auf den Hof des Jugendhauses mit Straßenkreide gemalt werden sollte. So hatten die jungen Küstlerinnen und Küstler eine grobe Vorstellung von dem, was in der nächsten Phase an den Wänden des Jugendtreffs bleibend zu sehen sein wird. Nebenher bestanden noch vielfältige Gelegenheiten im Jugendtreff oder auf dem großen Hof rumzutoben oder gemeinsam z.B. Ball oder Frisbee zu spielen. Am Nachmittag bestand die Möglichkeit im Hort zu batiken oder an der Kletterwand der Bregtalschule zu Klettern.
Sommerferienprogramm-Tagebucheintrag Nr.12, 7.September 2010
Bedingt durch das regnerische Wetter musste das Fahrradgeschicklichkeitsfahren und Schmücken der Räder, die der Fahrradverein Furtwangen durchführen wollte, leider ausfallen. Statt dessen wurde im Turnraum des Kindergartens Gorettii getobt und gespielt. Andere Gruppen bastelten. Sie stellten u.a. Schattenbilder oder Sandbilder her. Es war eigentlich für alle etwas dabei und so verging der Vormittag wie im Pfluge. Am Nachmittag war Kegeln angesagt. Hierzu hatte die katholische Kirchengemeinde ihre Kegelbahn zu Verfügung gestellt. Mit 26 Kinder allerdings war es nicht möglich, diese Aktion in Einem durchzuführen. So gingen die Jungs zunächst in den Jugendtreff Furtwangen, wo Tisch-Kicker, Billard und andere Großspiele auf sie warteten. Währenddessen kegelten die Mädchen. Anschließend kegelten die Jungs, während die Mädchen im Kindergarten Maria Goretti spielten.
Sommerferienprogramm-Tagebucheintrag Nr.13, vom 8.September 2010
Wände gestalten Teil 2
Was zwei Tage zuvor zunächst auf DIN-A4 und danach auf den Hof des Jugendhauses Furtwangen in groß gemalt worden war, strebte nun danach, endlich auf eine große Holzplatte übertragen zu werden. Die älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich dabei in der Kunst des Sprühens auslassen, wobei sie recht bald merkten, dass dies gar nicht so einfach war, wollten sie akzeptable Ergebnisse erzielen. Mit einfachem `drauf los sprühen´ war es da nicht getan, Zunächst mussten die eigenen Ideen mit Bleistift auf die große weiß gestrichene Holzplatte übertragen werden. Dann hieß es schütteln. Wurde die Farbe in den Dose nicht kräftig durchgeschüttelt, so kam sie auch nicht richtig durch die Sprühspitze heraus auf die Unterlage. Wurde bei den Sprühvorgängen die Dose zu langsam bewegt, war der Auftrag so schwach, dass die Farbe kaum zu erkennen war. Wurde sie hingegen zu langsam bewegt, entstanden dicke Farbklekse und fette Streifen liefen übers ganze Bild. Nach ein paar Übungen an einer Wand, hatten die Mädchen die Technik aber bald raus. Außerdem wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angehalten, nur dann zu sprühen, wenn sie entsprechenden Atemschutz an hatten. Ein Hinweis, dass das Sprühen an fremden öffentlichen Wänden verboten und unter Strafe gestellt sein, fehlte nicht. Weitere Gruppen von jungen Künstlerinnen und Künstlern gestalteten hingegen ihre Bildtafeln mit Dispersionsfarben, da der Umgang mit diesen für die unteren Altersstufen einfacher ist. Einige der Jungs und Mädchen schimpften zwar und fanden es unfair, aber größere Probleme machte dies nicht, da sie sich damit trösten ließen, dass sie im kommenden Jahr zu den Älteren gehören und dann ebenfall sprühen dürfen.
Sommerferienprogramm-Tagebucheintrag Nr.14, vom 9.September 2010
Über allen Gipfeln war Ruh` ......... bis die Ferienprogrammkinder aus Furtwangen mit Begleitung in den Kletterwald Triberg kamen. Dann war plötzlich Leben im Wald. Ein etwas aufgekratzt fröhliches Treiben, Rufen und Staunen war zu vernehmen. Spannung lag in der Luft vor dem, was die Kinder nun erwartete. Etliche Kinder waren noch nie hier, waren überhaupt noch nie in einem Kletterwald. Aber auch die, die die Sache schon kannten, waren schon etwas aufgeregt. Und in der Tat, so hoch über der Erde - 5 bis 10m -, auf dünnen Seilen, schwebenden Balken, schwingenden Brettern, sieht die Welt schon anders aus. Da ist es schon wichtig, zu Beginn, bei der fachmännischen Einführung gut aufzupassen. Sichern ist das wichtigste bei dem ganzen Klettern. Wie wann welcher Sicherungshaken angebracht, abgemacht und auch umgehängt wird, hört sich am Anfang ganz schön kompliziert an. Einige Male gemacht, wird es dann immer einfacher. Für einige Kinder - und Begleitpersonen – war jeder neue Streckenabschnitt mit einiger (Selbst-) Überwindung verbunden. Da halfen schon mal anfeuernde ermunternde Zurufe von anderen Kindern. Zwei der fünf Wege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden schafften dann auch alle Kinder – vielfach sogar mehrfach. Etliche der größeren Kinder gingen dann auch den 4. und 5. Höhenweg. Fast alle hatten letztendlich etwas mehr an Selbstbewusstsein gewonnen und waren stolz auf die erbrachte Leistungen. Hatte das Wetter bis kurz vor Ende noch toll mitgemacht, so goss es in den letzten 15Minuten ziemlich stark, was diejenigen, die gerade auf der Strecke waren nicht davon abhielt, diese bis zum Ende durchzugehen. Für alle, sowohl für die Kinder, als auch für die Begleitpersonen war es ein besonderes Erlebnis mit einem hohen Erlebniswert. Alle waren ziemlich geschafft, aber auch zufrieden.
Sommerferienprogramm-Tagebucheintrag Nr.15,vom 10.September 2010

Am letzten Tag standen einige Programmpunkte auf den Plan: Gestalten von Natur-Collagen, Klettern am Heidenstein, ein Kinderbibeltag, das Ferienprogramm-Abschlussfest im Kindergarten und die Ferienprogramm-Abschluss-Disco-Party im Jugendtreff. Bedingt dadurch, dass es am Vormittag nicht regnete, konnten die Kinder im Stadtpark Blumen, Gräser, Zweige, Moos und andere Naturstoffe suchen, um damit anschließend Collagen zu gestalten. Die Kinder waren überrascht, wie schön ihr Werke aussahen und wie unterschiedlich sie waren, obwohl sie teilweise die gleichen Materialien verwendet hatten. Recht erfolgreich war auch der Kinderbibeltag, der erstmals im Rahmen des Ferienprogrammes angeboten und von den Kindern sehr gut angenommen wurde: einer Wiederholung steht nichts im Wege. Viel Spaß war auch angesagt beim Abschlussfest im Kindergarten mit einem gemeinsamen Essen und einer Spiele -.Fete Noch einmal voll aufdrehen konnten die Kinder mit Tanzspielen und Spielen im Freien bei der Abschluss-Disco- Party in den Jugendtreff Furtwangen (JUGE), die von einigen älteren Jugendlichen tatkräftig unterstützt wurde . Somit war für fast alle Kinder und deren Bedürfnisse etwas dabei.
Sommerferienprogramm-Tagebuch Eintrag Nr.16 Zusammenfassung
Zusammenfassung der Aktivitäten von Hort und Jugendhaus Furtwangen im Rahmen des Sommerferienprogrammes 2010
Aus insgesamt 40 Angeboten konnten die Kinder aussuchen, womit sie die letzten 3 Ferienwochen interessant gestalten wollten. An manchen Tag fiel ihnen das gar nicht leicht, wenn nämlich mehrere tolle Programmpunkte zusammen kamen. Viele Kinder waren an fast allen Tagen dabei und hatten somit sehr kurzweilige Ferientage zuhause in Furtwangen. Hort und Jugendhaus Furtwangen, die erstmals dieses Programm gemeinsam gestalteten und durchführten und 20 Angebote einbrachten, können insgesamt ein zufrieden stellendes Fazit ziehen. In der Regel waren die Kinder am Ende des Tages zwar müde aber doch recht zufrieden bis glücklich. Obwohl sie zuvor noch nie zusammen gearbeitet hatten, war die Zusammenarbeit von Dunja Ummenhofer und Jonas Rühl und Clemens Brandstetter – unterstützt von den Praktikantinnen Carolin Klein und Daniela Lindner - spontan so gelungen und ergänzend, dass sie von ihnen immer als gegenseitig unterstützend und befruchtend erlebt wurde. Dies kam auch bei den Kindern so an und gestaltete die Atmosphäre während der gesamten Zeit in der Regel freundlich und aggressionsarm. Wiederum wurde deutlich, wie sehr das Sommerferienprogramm auch von Vereinen, Organisationen und Einzelpersonen mitgetragen wird. So gilt ein herzlicher Dank allen, die den Kindern durch ihre Beiträge viel Freude gemacht haben: Geschichts- und Heimatverein; DLRG-Furtwangen; Hegering Oberes Bregtal; Jagdhornbläser; Deutsches Uhrenmuseum; Pony- und Streichelhof Bärmann; Sportfreunde Neukirch; Gucklochkino; KSK-Furtwangen; Jugendkapelle der Stadtkapelle Furtwangen; Radfahrverein Furtwangen; Bregtalschule, Seelsorgeeinheit Oberes Bregtal und Bergsteigergruppe Furtwangen. Für die finanzielle Unterstützung gilt unser Dank der AWO-Furtwangen, der Trachtengruppe Furtwangen, der katholischen Kirchengemeinde Furtwangen, BIW-BurgerIndustrieWerk Schonach und SBS-Feintechnik Schonach.
